Pakistan schlägt Sri Lanka zum Auftakt der ODI-Dreiernationenserie – Captain Salman Ali Agha feiert erfolgreiches Comeback

Salman Ali Agha hat bei seiner Rückkehr ins pakistanische Team mit seinem vierten ODI-Century den Startschuss zur Tri-Series gesetzt: Pakistan gewann das Eröffnungsspiel gegen Sri Lanka mit 37 Runs.

Agha war mit 107 Runs aus 90 Bällen der beste Schlagmann seines Teams. Pakistan wurde nach 49,5 Overs für 305 Runs ausgebowlt, nachdem Sri Lankas Captain Kusal Mendis zum vierten Mal in Folge den Toss gewonnen und sich fürs Fielding entschieden hatte.

Agha gehörte Ende August während einer turbulenten Tour in England zu den sieben pakistanischen Cricketern, die nach Hause beordert wurden. Im ersten Test hatte er das Team noch als Captain angeführt.

Pakistans Pacer trotzen dem Tau

Pakistans Schnellbowler überstanden starken Tau und gefährliche Halbcenturys von Pavan Rathnayake (79) und Janith Liyanage (60). Sie bowlten Sri Lanka nach 48,1 Overs für 268 Runs aus.

Captain Shaheen Afridi holte 3-55. Naseem Shah setzte Sri Lankas Top-Order mit starkem Swing-Bowling unter Druck und beendete das Spiel mit 2-43. Haris Rauf räumte mit 2-48 das Tail auf, und Seam-Allrounder Faheem Ashraf holte 2-49, darunter das wichtige Wicket von Rathnayake.

Der in die ODI-Mannschaft zurückgekehrte Avishka Fernando schlug einen Ball von Shah mit der Oberkante hoch. Kusal Mendis kämpfte 34 Bälle lang für nur 18 Runs, ehe er Ashraf zum Opfer fiel.

Kamindu Mendis (44 aus 50 Bällen) überstand zwei verpasste Catches. Dann traf Afridi in seinem zweiten Spell doppelt, und Sri Lanka schleppte sich im 20. Over der Jagd auf 91-4.

Rathnayake und Liyanage belebten die Hoffnungen mit einer 119-Run-Partnerschaft. Pakistans Pacer konnten den nassen Ball wegen des starken Taus im Rawalpindi Cricket Stadium nicht reverse swingen lassen.

Mit Rathnayakes Dismissal im 38. Over öffnete sich für Pakistan dennoch die Tür, obwohl Dasun Shanaka bei seinem ersten ODI seit Anfang 2024 noch 28 Runs aus 18 Bällen erzielte.

Agha nach Rückruf und Rückschlägen zurück in Form

Nach seiner Heimbeorderung war Agha als T20-Captain Pakistans abgesetzt worden. Auch im Team, das Sri Lanka in der jüngsten Dreier-Serie mit 2-1 besiegte, fehlte er. Eine starke Form im heimischen Cricket, darunter ein Triple-Century, brachte ihm den Platz im ODI-Team zurück.

Agha half Pakistan aus der Krise bei 118-4 im 22. Over. Er baute wichtige Partnerschaften mit Hasan Nawaz (37) und Arafat Minhas (18) auf, ehe Sri Lanka in den Death Overs zurückschlug.

Eshan Malinga (4-46) und Asitha Fernando (3-59) holten in den letzten fünf Overs immer wieder Wickets und verhinderten einen starken Pakistan-Schluss. Von 279-5 verlor Pakistan die letzten fünf Wickets für nur 26 Runs. Malinga nahm in einem Maiden Over zwei Wickets, ehe Nummer 11 Haris Rauf ihm den Hattrick verwehrte.

Madushanka und Malinga bremsen den Start

Dilshan Madushanka (2-67) entfernte in seinem ersten Spell die Opener Fakhar Zaman (16) und Saim Ayub (7).

Babar Azam und der 19-jährige Debütant Saad Baig bauten mit einer 74-Run-Partnerschaft fürs dritte Wicket wieder auf. Dann nahm Malinga beide Schlagmänner in aufeinanderfolgenden Overs aus dem Spiel.

Babar, der in mehr als zwei Jahren nur ein ODI-Century erzielt hat, fiel für 45 aus 57 Bällen: Er zog einen kurzen Ball von Malinga direkt zum Mid-wicket. Baig schlug zwei Sixes und drei Fours, ehe er gegen denselben Bowler einen Pull zum Deep Fine Leg verschlug.

Agha dreht die Partie

Agha holte mit einer 97-Run-Partnerschaft mit Nawaz den Schwung zurück. Sri Lankas einziger etatmässiger Leg-Spinner, Sachindu Colombage (0-61), bekam die beiden kaum in den Griff. Agha erreichte sein Halbcentury aus 48 Bällen, und auch Nawaz griff an.

Fernando beendete die Partnerschaft: Rathnayake fing Nawaz am Mid-wicket mit einem starken Catch über dem Kopf.

Agha attackierte in einer 64-Run-Partnerschaft mit Minhas weiter und erreichte sein Century mit einem Edge-Boundary.

Pakistan trifft im zweiten Spiel der Tri-Series am Dienstag in Rawalpindi auf England. Das Spiel läuft ab 9 Uhr live.

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